Seit fast nun mehr 26 Jahren ist dieser Begriff in die Eichsfelder (Sub) Kulturlandschaft eingewachsen und seither ein Synonym für unkonventionelle karnevalistische Lebensfreude, die sich nicht nur auf die Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch beschränkt, sondern das ganze Jahr verbreitet werden soll.
Es gibt aber Menschen, die mit dem Wort Lutz nur den üblich bekannten Vor- bzw. Hinternamen, in Einzelfällen auch Tiernamen und manch einer auch rein gar nichts assoziieren ( der sogenannte Lutz-Vollignorant ). Für diese Wesen, bei denen sich in dieser Hinsicht die Augenbrauen zum Fragezeichen wölben , soll nun hier eine kurze Darstellung rund um die Gieboldehäuser Lutzvereinigung e. V. folgen.
Sie sind eine Verbindung von inzwischen 42 nur noch zum Teil lediger, bildhübscher, welt(bes)offener und ausgefeixter junger ( jung, trifft mittlerweile auch nicht mehr bei allen zu) Männer , die versuchen die Botschaft des Karnevals, besser gesagt den Lutzismus, auf ihre eigenste Art und Weise in die Welt hinaus zu tragen. Sie, die oft als “der etwas andere Karnevalsclub” bezeichnet werden, versuchen durch kleine aber feine Details, sich von den gewöhnlichen anderen MCVs , KCCs, KKVs, KSCs und FKKs etc. abzusetzen.
So gibt es im Gegensatz zu den üblichen Karnevalsvereinen keinen Elferrat sondern einen 11 1/2er Rat, der sich nicht in royalistischer Untertänigkeitkeit einer karnevalistischen Pseudomonarchie unterwirft und daher auch kein Prinzenpaar inthronisiert hat.
- Viva la Lutz, es lebe die lutzistische Republik -
auch wenn Lutz Eychi allem zum Trotz schon mal in einem Anflug von alkoholisierter Lutzseeligkeit auf dem Ball der Lutze immer mal wieder was von einem ominösen Lutzenkönig singt.
Es ist aber ein Gerücht, dass jeder Lutz nur noch ein “Zweifünftel Lutz” sei. Dies mag zwar logisch erscheinen, wenn sich inzwischen zur Zeit 42 Lutze (anfänglich waren es 12) einen 11 1/2 er Rat teilen müssen. Doch wider allen mathematischen Gesetzen, die Uhren gehen bei den Lutzen anders. Denn jeder der 42 Lutze bleibt weiterhin ein Voller Lutz (wie auch immer es gemeint sei )und so gibt es wie eh und jäh 11 Ganze Lutze und einen Halben (0,5 Ltr.), den sogenannten Hilfslutz sowie dazu die ADs, die Nachfolgelutze, die Nichtslutze und der Knappe.
Aber auch die einzelnen Veranstaltungen unterscheiden sich ein bisschen von dem Herkömmlichen. Statt eines fetten Donnerstages oder anderer Büttenabende wird in Lutz- und Sympathisantenkreisen der “Feiste Freitag” zelebriert. Oft ist dieser Abend eine lutzistische Bestandsaufnahme geleisteter Possen eines turbulenten Jahres. Von Insider für Insider ist das Motto, für manchen Lutz oder Sympathisanten Anlass genug, um ungeschont mit dem Mitlutz abzurechnen ( Big Brother gibt es nicht erst seit einem Jahr! ). Als einen der Höhepunkte des Abends wird dann noch schließlich der “Lutz des Jahres” gekürt, der sich damit verdient gemacht hat, in dem er mit heldenhafter Torheit der Alltagstristesse gewollt oder ungewollt heroisch die Stirn geboten hat.
Na ja, dann ist da noch die Besonderheit mit dem Namen. Wieso denn Lutz? Eine häufig gestellte Frage, die aber auch selbst der ein oder andere Lutz nicht immer genau beantworten könnte. Der Ursprung verliert sich wohl im Mytisch-Banalen. Während eines Urlaubes an der Costa Brava 1984, genau gesagt am 28.08.84, begegneten 3 voll im Saft stehende Gieboldehäuser, man könnte sie quasi die Ur-Lutze nennen, einem älteren Jüngling (blond). Dieser fiel den Herren sofort ins Auge und zog sie faktisch mit seiner tölpelhaften Aura in seinen Bann. Immer wenn er zu Gegen war, passierte etwas Possenhaftes bzw. Ungeschicktes, das z. B. in der Regel auch dazu führte, daß die ohnehin nicht so pralle Erfolgsquote der Drei bei der Weiblichkeit, dann völlig zusammenbrach. Als man dann sich für seinen Namen interessierte, sagte jemand: “Guck ihn Dir doch genau an, der kann doch nur Lutz heißen.” Fortan hieß er nur noch Lutz, obwohl sich später herausstellen sollte, daß dieser Lutz eigentlich ein Ingo war! Zu Schlüsselerlebnissen durch Begegnungen mit Wesen gleichen Typus kam es im Laufe der Zeit noch des öfteren, so daß hieraus eine Faszination für eine Spezies entstand aus der sich dann eine Art von philosophischer Betrachtungsweise entwickelte.
Als dann am 01.06. anno 1985 in der karnevalistischen Diaspora Gieboldehausen die Geburtsstunde dieser Karnevalsverbindung schlug, suchte man nach einem Namen, der die schräge und außergewöhnliche Normalität dieser Vereinigung am besten charakterisiert. In einer Phase geistiger Ergüsse befand man, daß die Bedeutung Lutz, im Plural die Lutze, diesen hervorragend Rechnung tragen würde.
Ab da an, feierten die Lutze alljährlich, das sogenannte Lutzerscheinungsfest, den Jahrestag an dem die drei “Prä-Lutze” des “Proto-Lutzes” ansichtig wurden (28.08).
Wer sind die Lutze?
Seit fast nun mehr 26 Jahren ist dieser Begriff in die Eichsfelder (Sub) Kulturlandschaft eingewachsen und seither ein Synonym für unkonventionelle karnevalistische Lebensfreude, die sich nicht nur auf die Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch beschränkt, sondern das ganze Jahr verbreitet werden soll.
Es gibt aber Menschen, die mit dem Wort Lutz nur den üblich bekannten Vor- bzw. Hinternamen, in Einzelfällen auch Tiernamen und manch einer auch rein gar nichts assoziieren ( der sogenannte Lutz-Vollignorant ). Für diese Wesen, bei denen sich in dieser Hinsicht die Augenbrauen zum Fragezeichen wölben , soll nun hier eine kurze Darstellung rund um die Gieboldehäuser Lutzvereinigung e. V. folgen.
Sie sind eine Verbindung von inzwischen 42 nur noch zum Teil lediger, bildhübscher, welt(bes)offener und ausgefeixter junger ( jung, trifft mittlerweile auch nicht mehr bei allen zu) Männer , die versuchen die Botschaft des Karnevals, besser gesagt den Lutzismus, auf ihre eigenste Art und Weise in die Welt hinaus zu tragen. Sie, die oft als “der etwas andere Karnevalsclub” bezeichnet werden, versuchen durch kleine aber feine Details, sich von den gewöhnlichen anderen MCVs , KCCs, KKVs, KSCs und FKKs etc. abzusetzen.
So gibt es im Gegensatz zu den üblichen Karnevalsvereinen keinen Elferrat sondern einen 11 1/2er Rat, der sich nicht in royalistischer Untertänigkeitkeit einer karnevalistischen Pseudomonarchie unterwirft und daher auch kein Prinzenpaar inthronisiert hat.
- Viva la Lutz, es lebe die lutzistische Republik -
auch wenn Lutz Eychi allem zum Trotz schon mal in einem Anflug von alkoholisierter Lutzseeligkeit auf dem Ball der Lutze immer mal wieder was von einem ominösen Lutzenkönig singt.
Es ist aber ein Gerücht, dass jeder Lutz nur noch ein “Zweifünftel Lutz” sei. Dies mag zwar logisch erscheinen, wenn sich inzwischen zur Zeit 42 Lutze (anfänglich waren es 12) einen 11 1/2 er Rat teilen müssen. Doch wider allen mathematischen Gesetzen, die Uhren gehen bei den Lutzen anders. Denn jeder der 42 Lutze bleibt weiterhin ein Voller Lutz (wie auch immer es gemeint sei )und so gibt es wie eh und jäh 11 Ganze Lutze und einen Halben (0,5 Ltr.), den sogenannten Hilfslutz sowie dazu die ADs, die Nachfolgelutze, die Nichtslutze und der Knappe.
Aber auch die einzelnen Veranstaltungen unterscheiden sich ein bisschen von dem Herkömmlichen. Statt eines fetten Donnerstages oder anderer Büttenabende wird in Lutz- und Sympathisantenkreisen der “Feiste Freitag” zelebriert. Oft ist dieser Abend eine lutzistische Bestandsaufnahme geleisteter Possen eines turbulenten Jahres. Von Insider für Insider ist das Motto, für manchen Lutz oder Sympathisanten Anlass genug, um ungeschont mit dem Mitlutz abzurechnen ( Big Brother gibt es nicht erst seit einem Jahr! ). Als einen der Höhepunkte des Abends wird dann noch schließlich der “Lutz des Jahres” gekürt, der sich damit verdient gemacht hat, in dem er mit heldenhafter Torheit der Alltagstristesse gewollt oder ungewollt heroisch die Stirn geboten hat.
Na ja, dann ist da noch die Besonderheit mit dem Namen. Wieso denn Lutz? Eine häufig gestellte Frage, die aber auch selbst der ein oder andere Lutz nicht immer genau beantworten könnte. Der Ursprung verliert sich wohl im Mytisch-Banalen. Während eines Urlaubes an der Costa Brava 1984, genau gesagt am 28.08.84, begegneten 3 voll im Saft stehende Gieboldehäuser, man könnte sie quasi die Ur-Lutze nennen, einem älteren Jüngling (blond). Dieser fiel den Herren sofort ins Auge und zog sie faktisch mit seiner tölpelhaften Aura in seinen Bann. Immer wenn er zu Gegen war, passierte etwas Possenhaftes bzw. Ungeschicktes, das z. B. in der Regel auch dazu führte, daß die ohnehin nicht so pralle Erfolgsquote der Drei bei der Weiblichkeit, dann völlig zusammenbrach. Als man dann sich für seinen Namen interessierte, sagte jemand: “Guck ihn Dir doch genau an, der kann doch nur Lutz heißen.” Fortan hieß er nur noch Lutz, obwohl sich später herausstellen sollte, daß dieser Lutz eigentlich ein Ingo war! Zu Schlüsselerlebnissen durch Begegnungen mit Wesen gleichen Typus kam es im Laufe der Zeit noch des öfteren, so daß hieraus eine Faszination für eine Spezies entstand aus der sich dann eine Art von philosophischer Betrachtungsweise entwickelte.
Als dann am 01.06. anno 1985 in der karnevalistischen Diaspora Gieboldehausen die Geburtsstunde dieser Karnevalsverbindung schlug, suchte man nach einem Namen, der die schräge und außergewöhnliche Normalität dieser Vereinigung am besten charakterisiert. In einer Phase geistiger Ergüsse befand man, daß die Bedeutung Lutz, im Plural die Lutze, diesen hervorragend Rechnung tragen würde.
Ab da an, feierten die Lutze alljährlich, das sogenannte Lutzerscheinungsfest, den Jahrestag an dem die drei “Prä-Lutze” des “Proto-Lutzes” ansichtig wurden (28.08).
Lutz Sau!
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